Förderfonds für Hilfen zur Integration

 

an Flüchtlinge mit Bleibeperspektive

 

Der Hilfefonds

 Die Flüchtlingshilfe Geesthacht e.V. hält einen spendenbasierten Fonds für Flüchtlinge. Der Hilfefonds wird für die Unterstützung bedürftiger, integrationswilliger Flüchtlinge unabhängig von ihrem Status in kritischen Situationen oder Notlagen eingesetzt. Er hilft vorrangig durch finanzielle Förderung, wenn sonst keine (rechtzeitige) Hilfe durch Behörden und Ämter, Kassen oder Versicherungen gewährt werden kann. Berücksichtigt werden vor allem Familien, Frauen und Kinder. Das Fondsvermögen wird i.d.R. aus allgemeinen oder zielgerichteten Spenden des Vereins gebildet.

 

Verwendung:

 In der Regel werden keine allgemeinen / originären Sachleistungen bezuschusst.

 Zuschüsse sollen gewährt werden zu Zwecken wie

 

- Traumabehandlungen

- Unfall- und Gesundheitshilfe

- Lernhilfen

- Rechtskosten für Asylverfahren

- Familienhilfe

- sonstige dringende Situationen.

  

Höhe und Form der Förderung:

 Die Zuwendungen aus dem Fonds betragen maximal 500,- Euro je Fall und werden je nach Zweck und Summe entweder als anteiliger Zuschuss oder als Vollförderung geleistet.

 Die Zuwendung kann auch als zinsloses Darlehen (z.B. mit Ratenrückzahlung) gewährt werden.

 

Anträge:                               

 Anträge für eine Förderung kann jede(r) Bürger(in) und jede(r) Betroffene beim Vorstand stellen.

 

Entscheidung

 Die Entscheidung über Art und Höhe der Förderungen über 50,- Euro wird von mindestens 3 Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes einschließlich Kassenwart(in) getroffen und protokolliert.

 Über Beträge bis 50,- Euro entscheiden zwei Vorstandsmitglieder (auch z.B. per Telefon) in Absprache und legen eine Protokollnotiz an.

 

Berichte:

 Über die Nutzung und Entwicklung des Fonds wird in jeder Vorstandssitzung berichtet.

 

Der Gesamtbericht über den Fonds gehört bei jeder Mitgliederversammlung zum obligatorischen Bericht des Vorstandes.

 

Beschlossen in der Vorstandssitzung am 13.12.2017

 

 Karl Hermann Rosell, Peter Geritzlehner

 

 (für den Vorstand)