Liebe Vereinsmitglieder,liebe Interessierte,liebe Freundinnen und Freunde!

Herzlich willkommen! Schön, dass Sie sich für unseren Verein interessieren. Wir informieren Sie auf unserer Internetseite über unsere Aktivitäten, aktuelle Termine & Spendenaufrufe in und um Geesthacht. Sie finden bei uns auch praktische Übersetzungshilfen. Nehmen Sie sich ruhig Zeit für unsere Informationen.


 

„Unser
Infobüro ist in der Geesthachter Str.59 

Wir sind erreichbar unter der
E-Mailadresse info-fhg@web.de 

Unser Telefon 0157 73757259 mit Mailbox ist 24 Stunden bereit.“

 

 


Hier sind die neuesten Meldungen des Vereins:


>>   Nähstuben-Nikolaus im Treffpunkt am 06.Dezember

>>   Bericht: Fahrradwerkstatt 2019

>>   15.11.2019- 19.01.2020: werkstatt macht Winterpause.

>>   Mitgliederbrief vom 30.November

>>   Herbstfest am 27.September im Treffpunkt-Hof

>>   mitgliederversammlung AM 19.03.2019


Nähstuben-Nikolaus im TreffPunkt

 

Die Nähgruppe bringt Nikolaus in den TreffPunkt der Flüchtlingshilfe

  

Ungefähr 60 Flüchtlingskinder warteten am 6. Dezember im TreffPunkt der Flüchtlingshilfe Geesthacht e.V. auf den Nikolaus. Eine Tradition, die den meisten Müttern und auch vielen Kindern noch ziemlich unbekannt war.

 

Die Idee dazu hatte Elli Rabe, die sonst regelmäßig Nähangebote für Geflüchtete in der Unterkunft Mercatorstr. macht.

 

Wochenlang hatte sie mit ihren Helferinnen Kuscheltiere und kleine Geschenke gesammelt, viele Säckchen gefüllt und organisiert.

 

Eine Herausforderung war so eine Veranstaltung mit so vielen Besuchern auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in den relativ engen Räumen des TreffPunkts. Die zehn Ehrenamtlichen um Bärbel Zeppelin und Elli Rabes Team schafften es routiniert. Und so gab es an allen Ecken zur gleichen Zeit Kaffee, Kuchen, Tee und frische Waffeln, Freude und einen reibungslosen Ablauf.

 

Die Besucher folgten zunächst skeptisch der Einladung zu diesem Nachmittag. Doch bei den deutschen Weihnachtsliedern, die Jens Fischer an der Gitarre mit den vielen ehrenamtlichen Helferinnen im TreffPunkt- erklingen ließ, konnten immerhin schon einige mitsingen. Mit Klatschen und Lachen beteiligten sich immer mehr Mütter und ihre Kinder.

 

Erstaunlich, dass trotz der vielen Kinder und Mütter unter der freundlichen Regie von Regina Runde Ruhe einkehrte, als Christl Wiese ein kleines Weihnachtsmärchen vorlas. Davon verstanden die Kinder ganz offenbar mehr als ihre Eltern und erfuhren so, woher der Nikolaus kam.

 

Als nach einem Lied und nervösem Warten dann tatsächlich der Nikolaus mit eindrucksvollem Bart erschien, mussten auch die nicht ganz so braven Jungs (und Mädchen) keine Sorgen haben: Er verteilte an alle Kinder Päckchen und vergaß dabei garantiert niemand.

 

Die Verantwortlichen, Elli Rabe und Bärbel Zeppelin, waren am Ende erleichtert, dass die Kombination von geplanter Vorbereitung und spontanen Angeboten zu einem gelungenen Nachmittag für Kinder aus vielen Ländern war, wo es keine friedliche Vorweihnachtszeit gibt.

(Collage: Jens-N.Fischer Text: Uschi Rösler/Jens-N.Fischer)


Bericht: Fahrradwerkstatt 2019

 

Die Fahrradwerkstatt hat im Kalenderjahr 2019 nach Umzug und Neueinrichtung der beiden Garagen und des Schuppens von Herrn Kramer (LaDR) am Buntenskamp 19 regelmäßig zweimal wöchentlich  jeweils mind. zweistündige Öffnungsangebote (Di+Do) ehrenamtlich für den Verein vorgehalten.

 

Neben dem Werkstattleiter, Heinz Gauger, waren regelmäßig „Alex“ und „Hanoun“ aus Weißrussland bzw. Syrien an der Arbeit aktiv beteiligt. Die Werkstattzeiten entwickelten sich zu einem lebendigen Treffpunkt zwischen Geesthachtern und Ausländern jeder Herkunft. Passanten zeigten Interesse und sorgten für zusätzliche Fahrradspenden. Oft reichten wegen der Nachfrage die Öffnungszeiten nicht aus.

 

Zwischen Juni und November 2019 wurden 20 gespendete Fahrräder aufwändig erneuert und an Geflüchtete zu Anerkennungsbeträgen abgegeben. Dafür wurden insgesamt 330,- Euro eingenommen. Für unzählige Reparaturen wurden die Geflüchteten meist selbst in die Arbeiten einbezogen; andere hinterließen dafür kleine Spenden. Für etwa 130 Euro wurden erforderliche Teile beschafft.

 

Derzeit stehen noch 54 Spenderfahrräder zur Aufarbeitung bereit, zusätzlich sind 19 „Schrotträder“ für Ersatzteilentnahmen vorhanden.

 

Am 04.12.2019 haben die drei Werkstattmitarbeiter die Werkstatt für die Winterpause vorbereitet und die Bestände gezählt. Sie haben noch verschiedene Termine ohne Öffnungszeiten vereinbart, bevor sie am 17.03.2020 wieder für die Geflüchteten präsent sind.

 

Fahrradwerkstatt macht Winterpause.

Die Winterzeit ist zu kalt, um in den Garagen am Buntenskamp zu arbeiten. Lediglich einige Umbau- und Vorbereitungsarbeiten werden die Ehrenamtlichen um Heinz Gauger in dieser Zeit durchführen.

So kann die FHG derzeit leider keine Fahrradspenden annehmen. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Spenden im März 2020 und wünschen Ihnen eine schöne Winterzeit!


Mitgliederbrief vom 30.November

 

12. Mitgliederbrief, 30.November 2019

Mit großen Schritten neigt sich das Jahr 2019 schon wieder dem Ende zu. Seit unserem letzten Mitglie­derbrief im August hat sich in unserem Verein wieder viel ereignet.

Unser Herbstfest am 27. Sept. im TreffPunkt hat bei bestem Wetter etwa 150 Besucher*innen mit ihren Kindern viel Freude gemacht. Sie hatten das Buffet mit Leckereien aus den verschiedensten Ländern be­stückt, haben gespeist, fröhlich, gemeinsam gespielt, getanzt, und gelacht. . Dazu gab es Live Musik von Jens Fischer und verschiedene Aktivitäten für Kinder.

Bei Zirkus May, der gerade in Geesthacht gastierte, erreichte Karl Hermann Rosell für viele Flüchtlings­familien sehr stark vergünstigte Eintrittspreise. Viele Flüchtlinge wussten vorher nicht, was ein Zirkus über­haupt ist und hatten ein tolles Erlebnis.

Dr. Dirk Steglich hatte die Veranstaltung „Fluchtwege“ am 17. Okt. Im Krügerschen Haus initiiert und organisiert. 2 Syrerinnen (Mutter und Tochter) und eine Rumänin gaben den Besuchern einen bewegen­den Einblick in Ihr Leben, ihre Flucht und ihr Ankommen in Deutschland und in Geesthacht,  wie sie heute leben und was sie von ihrer Zukunft erwarten. Die meisten hat das sehr nachdenklich gemacht.

Unser „TreffPunkt Neuer Krug“ entwickelt sich immer mehr zum gesellschaftlichen Mittelpunkt für sehr viele Flüchtlinge. Durch unermüdlichen Einsatz von Bärbel Zeppelin und ihrem Team entstehen dort immer mehr Gruppen und Aktivitäten wie regelmäßige Alphabetisierungskurse und Frauenfrühstück. Am 06.Dezember wird es  dort eine Weihnachtsfeier für Mütter und Kinder geben, für die Ehrenamtliche (der Nähstube Mercatorstr.[Anmerkung der Redaktion]) bereits liebevoll Päckchen gepackt haben.

Mitglieder des Teams helfen Flüchtlingen zudem bei der Bearbeitung Ihrer Formalitäten mit den Behörden. Inge Steglich will diesen Hilfebereich ausweiten (nach der Öffnungszeit am Dienstag) und bittet Freiwillige um Unterstützung. Einen Kopierer werden wir vom Verein bereitstellen.

Ab Januar soll auch die Nähgruppe aus der Mercatorstraße in unsere Räume umziehen. (Da gibt es aktuell eine Planänderung [Anmerkung der Redaktion])

Zum fröhlichen Treffpunkt ist auch die Fahrrad Werkstatt am Buntenskamp geworden. Neben Reparaturen, Spendenannahme und -vergabe gibt es dort angeregte Unterhaltungen zwischen Geesthachtern und unterschiedlichsten Ausländern. Die offene Werkstatt ist nicht frosttauglich und macht nach einem sehr erfolgreichen Jahr mit Heinz Gauger und seinem Team eine Winterpause bis zum 15. März.

„Alle an Bord“ ist eine vom Land geförderte Arbeitsgruppe, die seit Oktober unser Info-Büro an zum individuellen Sprachtraining für Flüchtlinge nutzt. Große Beteiligung und weitere Fördermittel machen jetzt eine Ausweitung des Angebotes mit PC-Schulung möglich. Frau Walter wird künftig die Teilnehmer bei der Suche nach Ausbildung, Arbeit und ggf. Studium beraten.

Für einen regelmäßigen Familiennachmittag für Flüchtlingsfamilien im Info-Büro suchen wir noch Ehrenamtliche: Wer würde gern im Team mitwirken, das (z.B. samstags) mit Puzzle  und Bilderbüchern für die Kleinen, Lernen für die etwas größeren und Erwachsenen, jeweils in kleinen Gruppen Spiel- und Lernangebote macht?

Und sonst? Unsere aktiven Mitglieder kümmern sich das ganze Jahr um Telefonbetreuung der vielen Anfragen, um Spenden, unsere E-Mail-Kontakte,  die Website und um Planung neuer Projekte. Und immer wieder unterstützen wir einzelne Flüchtlinge, die Hilfe brauchen.

Nach wie vor macht uns die Arbeit Freude. Wir sind dankbar, dass Sie mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unsere Arbeit unterstützen und oft erst möglich machen. Integration geht bei einigen sehr zügig, aber bei vielen Flüchtlingen dauert sie viele Jahre. Wir danken Ihnen für Ihre Treue und wünschen Ihnen eine schöne, friedvolle Advents- und Weihnachtszeit.

Mit lieben Grüßen

im Auftrag des Vorstandes

Uschi Rösler                                                                                                          Geesthacht, den 30.November 2019

 


Herbstfest am Treffpunkt


DIE LETZTE mitgliederversammlung AM 19.03.2019

  3. öffentliche Mitgliederversammlung des Vereins Flüchtlingshilfe Geesthacht e.V.

am 19. März 2019 um 19 Uhr

 

 Ort: Info Büro, Geesthachter Str. 59

 Anwesend: 22 Personen. 8 Vorstandsmitglieder: Karl Hermann Rosell, Peter Geritzlehner, Uschi Rösler, Inge Steglich, Karin Seidel, Jens Fischer, Karsten Homann und Ulrike Gumnior und 8 Mitglieder.

 Ehrengäste: Dr. Georg Miebach, Regina Runde, Bärbel Zeppelin, Heinz Gauger und interessierte Gäste.

   

Tagesordnung:

 1.       Eröffnung/Begrüßung/Feststellung der rechtzeitigen Einladung

 2.       Grußworte

 3.       Bericht des Vorstandes

 4.       Bericht der Kassenwartin

 5.       Bericht der Kassenprüfer

 6.       Entlastung des Vorstandes

 7.       Wahlen: 1. Vorsitzende/r, 2. Vorsitzende/r, Schriftführer/in, 3. Beisitzer/innen,1 Kassenprüfer/in

 8.       Planungen

 9.       Anfragen und Verschiedenes

   

Top 1: Karl Hermann Rosell begrüßt alle Mitglieder, Gäste aus der Stadtverwaltung, Freunde und Förderer des Vereins. Er stellt fest, dass die Einladung fristgerecht durch den Vorstand erfolgt und die Mitglieder­versammlung beschlussfähig ist. Wegen der Wahlen falle die Tagesordnung heute etwas umfangreicher aus.

  

Top 2: Dr. Miebach übermittelt Grüße von Bürgermeister Schulze und dankt dem Verein dafür, dass die Mitglieder mit Ausdauer bei allen Schwierigkeiten die es gab, mitgegangen sind. Er fügt hinzu, dass sich der Fokus bei dem Thema verschoben habe, aber das Engagement weiter dringend gebraucht werde. Der Verein bekomme die Unterstützung von der Stadtverwaltung, wo immer er sie brauche, sagt Dr. Miebach.

  

Top 3: Karl Hermann Rosell berichtet, dass dies die 3. Mitgliederversammlung ist, an deren Vorbereitung er beteiligt sei. Monatliche Termine waren notwendig, um die Fäden zusammenzuhalten und um zunächst uns selbst und die anstehenden Aufgaben zu finden. Immer nach der Devise: Jeder hilft, wie er kann und wie er mag! Bald schon kamen die ersten Anregungen zu Aufgaben für den Standort Neuer Krug. Dass das Sachspendenlager mehr und mehr zu einem Treffpunkt wurde, ein Marktplatz für Nachfragen von Seiten der Flüchtlinge mit der Bitte um Hilfestellungen durch die Ehrenamtlichen – dies hat sich von selbst ergeben.

 

Für die gesamte Umstrukturierung hat das Team um Bärbel Zeppelin großartige Arbeit geleistet.

 

Nun ging es zusätzlich auch um kulturelle Veranstaltungen. Regina Runde als Koordinatorin der Stadt­verwaltung half (manchmal auch sehr überschwänglich) bei Ideen und Umsetzung. Die Krönung war die Eröffnungsfeier des gestalteten Treff Punktes mit etwa 160 Gästen, im Innenhof. Landestypische Speisen, die die Gäste aus verschiedenen Ländern mitgebracht hatten, Getränke und musikalische Darbietungen, sowie viel Unterhaltung waren geboten worden.

 

Noch immer werden neuankommende Flüchtlinge mit Kleidung, Bettwäsche und dem nötigsten Bedarf aus der Boutique erstausgestattet.

 

Zu den Öffnungszeiten findet im Treff Punkt jetzt vermehrt ein buntes Treiben mit Sprachschulungen, Kinderbetreuung, Austausch bei Kaffee und Tee mit Anfragen und Hilfestellungen statt. Augenblicklich ist dort die Installation einer Küchenzeile mit Spülmaschine in Arbeit.

                                                 

 Fahrradwerkstatt: Die Fahrradwerkstatt musste, noch begleitet von Dieter Schwank, im vergangenen Jahr in 2 Garagen umziehen Wir bedanken uns bei ihm für seine großartige Arbeit!

Nach einem Jahr Suche konnten wir einen Nachfolger für ihn gewinnen. Heinz Gauger ist hochmotiviert und engagiert und will diesen Aufgabenbereich, in dem er schon von Dieter Schwank angeleitet worden ist, übernehmen. Wir freuen uns sehr, dass es nun doch mit der Fahrradwerkstatt weitergeht!

 

 Top 4: Inge Steglich berichtet, dass im Geschäftsjahr 2018 Einnahmen von 14.327,00 € und Ausgaben von 9.610,04 € vorliegen, so dass es einen Überschuss von 4.716,96 € gibt.

  

 Top 5: Die Prüfung durch die Kassenprüfer Peter Krups und Dr. Jens Kalke am 05.03.2019 ergab keine Beanstandungen. Daher empfehlen und beantragen die Kassenprüfer die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2018.

  

Top 6: Der Vorstand wird durch Handzeichen einstimmig entlastet.

  

 Top 7: Als 1. Vorsitzender wird Karl Hermann Rosell bei eigener Enthaltung einstimmig gewählt.

 

Er bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und erwähnt besonders die Verdienste der heute ausscheidenden Vorstandskräfte Peter Geritzlehner (2. Vorsitzender), Ulrike Gumnior, Karsten Homann und Jens Fischer (BeisitzerInnen)

 Als 2. Vorsitzender wird Jens Fischer bei eigener Enthaltung einstimmig gewählt.

 Als Schriftführerin wird Uschi Rösler bei eigener Enthaltung einstimmig wieder gewählt.

 Als Beisitzer sind ausgeschieden:  Ulrike Gumnior, Karsten Homann und Jens Fischer. Es bleibt Karin Seidel.

 Als Beisitzer werden bei eigener Enthaltung neu einstimmig gewählt:

 Bärbel Zeppelin, Peter Geritzlehner und Dr. Dirk Steglich

   

Top 8: Jens Fischer erklärt, dass das Programm im Treff Punkt gut anläuft, dass aber grundsätzlich mit der Stadt das Hausrecht, die Raumplanung und ggfs. ausgeweitete Nutzungszeiten geklärt werden müssen. Geplant seien auch ein Treffen von Männern, Kindergruppen und evtl. weitere Sprachkurse.

 

Die Fahrradwerkstatt hat wieder Zukunft, eine Kooperation mit dem DRK in der Mercatorstr. und die Gestaltung der dortigen Aufenthaltsräume u.v.m. ist geplant.

  

Uschi Rösler                                                                                      Geesthacht, den 26. März 2019